Mein 76-jähriger Nachbar wurde am Donnerstagabend, dem 17. August, von einem unbekannten Angreifer gnadenlos erschossen, als er in Middle Park seine Tür öffnete. Gott sei Dank waren seine Frau, eine Ärztin, und seine Tochter, eine Krankenschwester, vor Ort, um medizinische Hilfe zu leisten, bis der Krankenwagen eintraf. Dieser Vorfall liegt nur drei Türen von meinem eigenen Zuhause entfernt und lässt mich unsere Sicherheit in diesem relativ friedlichen Vorort am Meer überdenken.
Guten Menschen können schlimme Dinge passieren, die von Individuen begangen werden, die scheinbar keine Moral haben und nichts zu verlieren haben. Die Polizei ermittelt und hofft, dass einige CCTV-Überwachungsaufnahmen gefunden werden, die mehr Licht auf diesen unprovozierten Angriff werfen.
Allerdings scheinen Vorfälle wie dieser – Hauseinbrüche, Straßenkriminalität und Angriffe – landesweit immer schlimmer zu werden. Erst neulich Abend berichteten die Nachrichten über eine Frau, die eine Straßenbahn voller Pendler mit Pfefferspray besprühte. Messerangriffe scheinen an der Tagesordnung zu sein, und kriminelle Gruppen führen am helllichten Tag Racheakte aus.
Was ist in unserer Gesellschaft passiert, das es Übeltätern ermöglicht, mit solchen Taten ohne oder mit geringen Konsequenzen davonzukommen? Ein Schlag aufs Handgelenk, und sie sind wieder auf der Straße, um erneut Straftaten zu begehen. Unsere Gerichte und Richter scheinen gegenüber Wiederholungstätern den Kontakt verloren zu haben und zu nachsichtig zu sein. Unterdessen scheinen unsere Politiker die Augen zu verschließen und sich eher darauf zu konzentrieren, diesen Tätern als den Opfern zu helfen. Die Polizei erwischt sie schließlich, doch die Gerichte lassen sie frei.
In unseren eigenen Vierteln sind wir mit grassierender Straßenkriminalität, Drogen, Gewalt und Obdachlosigkeit konfrontiert, die die meisten unserer Einkaufsstraßen in Sperrzonen verwandelt haben. Unser Stadtrat und unsere politisch eingestellten Stadträte scheinen nichts zu unternehmen, um diese Probleme direkt anzugehen. Sie scheinen zu glauben, dass man böse ist, wenn man in einem Haus lebt, für das man gearbeitet hat, und dass die Gesellschaft einem den Lebensunterhalt schuldet, wenn man in seinem Leben nichts getan und nichts verdient hat. Diese Denkweise muss angegangen werden. Wir leben in einer Gesellschaft, in der jeder seinen Beitrag zur Gemeinschaft leisten und nicht nur nehmen und nehmen muss. Es muss schwerwiegende, harte Konsequenzen und Strafen für Verbrechen geben. Auge um Auge...
Diese Gewalt muss aufhören und unser Rat muss entschlossene Maßnahmen ergreifen, um eine weitere Eskalation zu verhindern.
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